50 Jahre DKV: Erfolgs-Geschichte mit vielen Beteiligten

Dachverband feiert das Jubiläum unter anderem mit einem „DKV-Tag“ am 17. Mai in der Frankfurter Leichtathletik-Halle

Der 17. Juni 1976 stellt ein besonderes Datum dar: Schließlich wurde an jenem Donnerstag – es war der damalige „Tag der deutschen Einheit“ – der DKV gegründet. Um diesen Schritt zu vollziehen, bedurfte es des Zusammenschlusses der Verbände Deutscher Karate-Bund (DKB), Goju-Kai Deutschland (GKD) und Deutsch-Japanischer Karateverband (DJKV).

Zum ersten Präsidenten wurde Dr. Wolfgang Hagedorn (DKB) gewählt, als Vize-Präsidenten fungierten Karl-Heinz Kiltz (DJKV) und Dieter Otto (Goju Ryu-Bund). Der Schatzmeister hieß Peter Betz (DKB).

Auf der dritten Seite des „Offiziellen Fachorgans des Deutschen Karate-Bundes e.V.“ mit dem Titel „Karate 06/76“ schrieb der damalige Bundes-Vorsitzende des DKB, Fritz Wendland, dass sich der DKV als echter Dachverband verstehe und weitere Mitglieder, auch unter Berücksichtigung personeller Veränderungen bzw. Ergänzungen im Vorstand des DKV, willkommen heiße. Und Dr. Wolfgang Hagedorn ergänzte auf Seite 11, dass „dieser Dachverband nach unseren Vorstellungen … eine echte Chance bieten sollte, aus den unterschiedlichen Ansätzen der deutschen Karateverbände eine Sportart Karate heranwachsen zu lassen“.

Innerhalb des DOSB die Nummer eins unter den Kampfsport-Verbänden

Mit seinen 2.400 Vereinen und insgesamt 150.000 Mitgliedern, von denen jährlich über 100.000 eine Jahres-Sichtmarke erwerben, ist der DKV der offizielle Fachverband für Karate in Deutschland. Er wird als einziger Fachverband vom Bundesministerium des Innern gefördert und ist als Mitglied des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) anerkannt. Zudem ist der DKV aufgrund seiner Mitgliederzahl innerhalb des DOSB die Nummer eins unter den Kampfsport-Verbänden.

„Zu diesem Erfolg haben in den vergangenen fünf Jahrzehnten viele Karate-Enthusiasten beigetragen“, so Wolfgang Weigert. Dazu zählten die Präsidenten, die Landes-Präsidentinnen und -Präsidenten, die Bundestrainer, die Athletinnen und Athleten, die Dojo-Leiterinnen und -Leiter sowie die Trainerinnen und Trainer. „Unser Erfolg hat viele ‚Väter‘“, lautet das positive Resümee des DKV-Präsidenten.

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums veranstaltet der DKV am Sonntag, den 17. Mai 2026, in der Frankfurter Leichtathletik-Halle einen „DKV-Tag“ mit namhaften und renommierten Trainern aus den unterschiedlichen Stilrichtungen.

Zuletzt hatte es diese klassische Breitensport-Veranstaltung 2019 in Ludwigsburg (das Archiv-Foto zeigt Zenpo Shimabukuro / 10. DAN Shorin-Ryu) gegeben. Damals waren mehr als 500 Karate-Begeisterte in die Barockstadt gekommen, um mit Gleichgesinnten verschiedene Einheiten zu absolvieren.

Über die Referenten und Referentinnen des diesjährigen „DKV-Tages“, den Zeitplan und das anschließende „Get Together“ informiert der DKV zu gegebener Zeit.

Historische Rückblicke auf der DKV-Homepage

Darüber hinaus wird der DKV seine bewegte Geschichte in regelmäßigen Abständen auf seinen Kommunikations-Kanälen, insbesondere auf seiner Homepage, Revue passieren lassen. Den Anfang machen die Europameisterschaften 1976 in Mailand.